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IT-Fachkräftemangel

IT-Fachkräftemangel: Wenn Projekte nicht warten können

Rund 109.000 IT-Stellen sind in Deutschland unbesetzt. Im Schnitt dauert es 7,7 Monate, eine freie IT-Stelle zu besetzen. Projekte, Roadmaps und Kundenanforderungen laufen trotzdem weiter.

Delvera koordiniert internationale Engineering-Kapazität für genau diese Projektlücken. Sie arbeiten dabei mit einem deutschen Vertragspartner. Delvera koordiniert das internationale Delivery-Setup und bleibt für Kommunikation, Qualität und Eskalation eingebunden.

Für IT-Dienstleister und Unternehmen mit laufenden Projekten, konkreten Skill-Lücken oder kritischen Startterminen.

Quelle: Bitkom Research, Studie zum IT-Arbeitsmarkt, Juni 2025.

Fachkräftemangel trifft Projektrealität

Eine offene IT-Stelle ist selten nur eine offene Stelle. Sie kann dazu führen, dass ein Kundenprojekt später startet, ein Backlog wächst oder ein geplanter Go-live unter Druck gerät.

Internes Recruiting bleibt für langfristige Kernrollen sinnvoll. In der Praxis löst es jedoch nicht jede kurzfristige Projektlücke. Auswahlprozesse, Kündigungsfristen, Verfügbarkeit und Onboarding brauchen Zeit. Gerade bei erfahrenen Engineering-, Cloud-, Data- oder Business-Applications-Spezialisierungen.

Wenn ein Projekt, eine Migration oder eine Kundenanforderung nicht mehrere Monate warten kann, braucht es eine zusätzliche Option: ein klar abgegrenztes Projektsetup, das zum konkreten Bedarf passt.

Typische Situationen

Feste Projekttermine

Ein Kundenprojekt, eine Migration oder ein Go-live ist terminiert. Die interne Besetzung dauert länger als der Projektplan zulässt.

Kurzfristige Skill-Lücken

Im Projekt fehlt für einen begrenzten Zeitraum eine konkrete fachliche Spezialisierung, zum Beispiel Java, Cloud, DevOps, QA, Data oder Business Applications.

Kapazitätsdruck in laufenden Projekten

Das interne Team arbeitet bereits an der Belastungsgrenze. Neue Anforderungen, zusätzliche Kundenprojekte oder ein wachsender Backlog lassen sich nicht dauerhaft auffangen.

Ein deutscher Vertragspartner für internationale Delivery-Setups

Internationale Engineering-Kapazität kann sinnvoll sein. Sie bringt aber zusätzliche Fragen zu Kommunikation, Vertragsgestaltung, Datenschutz, Eskalation und Koordination mit sich. Diese Themen muss am Ende jemand zusammenführen.

Delvera bündelt diese Themen über einen deutschen Vertragspartner und einen festen Ansprechpartner in Deutschland. So müssen Sie nicht mehrere internationale Partner, Vertragsbeziehungen und Kommunikationswege selbst koordinieren.

Was das in der Praxis heißt

Ein Vertragsrahmen, eine Rechnungsstellung

Der konkrete Vertragsrahmen, die Rechnungsstellung und Zuständigkeiten werden über Delvera in Deutschland abgestimmt. Sie führen ein Vertragsverhältnis, nicht mehrere parallele.

Datenschutz- und Zugriffsanforderungen vor Start einordnen

Datenschutz, Zugriffe und Auftragsverarbeitungsanforderungen werden vor Projektstart im konkreten Setup geprüft und vertraglich eingeordnet. Das umfasst auch die Frage, welche Daten welche Standorte berühren.

Ein Ansprechpartner für Koordination, Status und Eskalation

Delvera bleibt für das vereinbarte Setup Ihr Vertragspartner und Ansprechpartner in Deutschland. Statusabstimmung, Eskalation und Vertragsfragen laufen über eine deutschsprachige Ansprechperson im überlappenden Arbeitsfenster.

Wann zusätzliche externe Projektkapazität sinnvoll sein kann

Zusätzliche externe Projektkapazität ist kein Ersatz für jede interne Einstellung. Für strategische Kernrollen, langfristigen Wissensaufbau und zentrale Führungsfunktionen kann internes Recruiting die richtige Entscheidung bleiben.

Sinnvoll kann ein zusätzliches Setup insbesondere dann sein, wenn Projekte lieferfähig bleiben müssen und intern kurzfristig fachliche Kompetenz, Kapazität oder zeitliche Flexibilität fehlt.

Geeignet für

  • Projektspitzen und temporär erhöhten Delivery-Bedarf
  • konkrete Engineering- oder Consulting-Lücken
  • laufende Kundenprojekte mit festen Terminen
  • Backlogs, die kurzfristig reduziert werden müssen
  • Übergangsphasen während eines laufenden Recruiting-Prozesses
  • Anforderungen, bei denen die benötigte Spezialisierung intern aktuell nicht verfügbar ist

Für einzelne Spezialisten in laufenden Projekten: Team Extension.

Nicht die richtige Lösung für jede Situation

Ein zusätzliches Setup ist nicht automatisch sinnvoll, wenn:

  • eine langfristige Schlüsselrolle dauerhaft intern aufgebaut werden soll
  • Projektumfang, Aufgaben oder Entscheidungswege noch unklar sind
  • keine klare fachliche Ansprechperson auf Kundenseite vorhanden ist
  • Kommunikation, Zugänge und Zusammenarbeit nicht strukturiert aufgesetzt werden können
  • der Bedarf nur als allgemeiner Kapazitätswunsch beschrieben ist, ohne klaren Projektkontext, Aufgabenbereich oder Verantwortungsrahmen

Wie Delvera den passenden Projektansatz einordnet

Delvera startet nicht mit der Frage, ob Nearshore oder Offshore besser ist, und auch nicht mit einem vorgefertigten Personalangebot. Im ersten Schritt geht es darum, den konkreten Bedarf sauber einzuordnen.

Wir prüfen gemeinsam, welche Anforderungen aus dem Projekt entstehen, welche fachliche Seniorität benötigt wird, welche Zusammenarbeit realistisch funktioniert und welches Standortmodell zum Bedarf passt.

Vier Schritte zur Einordnung

01

Projektbedarf und Verantwortungsrahmen klären

Projektphase, Aufgabenbereich, Scope, technische Anforderungen, erwartete Ergebnisse und der notwendige Verantwortungsrahmen werden gemeinsam eingeordnet.

02

Fachliche Anforderungen und Kommunikationsbedarf prüfen

Wir klären, welche Erfahrung, Seniorität, Sprachkenntnisse und Abstimmungsformate für das Projekt erforderlich sind.

03

Standortmodell, Budget und Verfügbarkeit abgleichen

Wir prüfen, welches Nearshore-, Offshore- oder hybride Setup zum Projekt, zum Kommunikationsfenster und zum verfügbaren Budgetrahmen passt.

Standort-Detail: Nearshore · Offshore.

04

Startzeitpunkt realistisch einordnen

Wir klären, welche Optionen mit Blick auf Verfügbarkeit, Projektstart und erforderliche Vorbereitung realistisch sind.

Wie Delvera arbeitet

Delvera startet nicht mit einem vorgefertigten Angebot, sondern mit dem konkreten Projektbedarf. Daraus entsteht ein abgegrenztes Delivery-Setup mit klaren Rollen, Verantwortlichkeiten und Kommunikationswegen.

Delvera koordiniert das vereinbarte Delivery-Setup. Fachliche Anforderungen, Prioritäten und Abnahmen werden mit den Verantwortlichen auf Kundenseite abgestimmt.

Wie Delvera Projektstart und Zusammenarbeit koordiniert

Wenn das passende Setup eingeordnet ist, beginnt die eigentliche Delivery-Vorbereitung. Entscheidend ist dann nicht nur die fachliche Passung, sondern auch eine klare Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.

Delvera koordiniert den Projektstart aus Deutschland und bleibt als Ansprechpartner für Kommunikation, Qualität und Eskalation eingebunden.

Was vor und während des Starts geklärt wird

Kommunikationsrhythmus und Ansprechpartner

Abstimmungswege, feste Ansprechpartner, Meeting-Rhythmus und Kommunikationsfenster werden vor Projektstart klar definiert.

Aufgaben, Schnittstellen und Übergaben

Projektbezogene Verantwortlichkeiten, Übergaben, Zugänge und Schnittstellen werden strukturiert vorbereitet.

Transparenz im Projektverlauf

Fortschritt, offene Punkte und mögliche Risiken werden regelmäßig eingeordnet, damit Probleme nicht erst sichtbar werden, wenn ein Termin bereits gefährdet ist.

Qualität und Eskalation

Wenn Qualität, Kommunikation oder Zusammenarbeit nicht passen, klärt Delvera die Ursache, strukturiert die nächsten Schritte und prüft, ob Rollen, Kommunikation oder das Setup angepasst werden müssen.

Delveras Rolle

  • Vertrags- und Ansprechpartner in Deutschland
  • Koordination des Projektstarts
  • Abstimmung von Kommunikations- und Verantwortungswegen
  • Begleitung von Qualität, Transparenz und Eskalation
  • Auswahl der Engineering-Partner, Qualitätssicherung und Vertretungs-Organisation
  • Schnittstelle zwischen Kunde und internationalem Partnernetzwerk

Internes Recruiting und zusätzliche Projektkapazität im Vergleich

Beide Modelle können sinnvoll sein. Entscheidend ist, ob langfristiger Wissensaufbau oder kurzfristige Projektfähigkeit im Vordergrund steht.

Ziel

Internes Recruiting

Langfristige Kernrolle intern aufbauen

Zusätzliche Projektkapazität

Konkrete Projektlücke oder Skill-Bedarf absichern

Startzeit

Internes Recruiting

Abhängig von Arbeitsmarkt, Auswahlprozess, Kündigungsfrist und Onboarding

Zusätzliche Projektkapazität

Abhängig von Projektanforderung, Seniorität, Standortmodell und Verfügbarkeit

Laufzeit

Internes Recruiting

Langfristig angelegt

Zusätzliche Projektkapazität

Projekt- und bedarfsorientiert planbar

Nutzen

Internes Recruiting

Wissen und Verantwortung dauerhaft intern aufbauen

Zusätzliche Projektkapazität

Laufende Projekte, Backlogs oder feste Starttermine absichern

Vertragsrahmen

Internes Recruiting

Arbeitsverhältnis nach deutschem Recht

Zusätzliche Projektkapazität

Vertraglich klar geregeltes Projekt- und Delivery-Setup mit deutschem Vertragspartner

Geeignet für

Internes Recruiting

Strategische Kernrollen und langfristige Teamstrukturen

Zusätzliche Projektkapazität

Projektspitzen, spezialisierte Anforderungen und zeitkritische Vorhaben

Zu beachten

Internes Recruiting

Besetzungsdauer, Absagen und Onboarding-Aufwand

Zusätzliche Projektkapazität

Kommunikationsmodell, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit müssen vorab klar definiert sein

Die Entscheidung ist nicht entweder Recruiting oder zusätzliche Projektkapazität. In vielen Situationen ergänzen sich beide Ansätze: Während eine langfristige Kernrolle intern aufgebaut wird, kann ein klar abgegrenztes externes Setup helfen, laufende Projekte lieferfähig zu halten.

Für wen diese Seite relevant ist

IT-Dienstleister mit Kundenprojekten

Wenn ein Projektstart, eine Erweiterung oder ein Kundenbedarf schneller kommt als die interne Kapazitätsplanung nachziehen kann.

Mittelständische Unternehmen mit offenen IT-Rollen

Wenn zentrale IT-Stellen offen sind, aber laufende Projekte, Transformationsvorhaben oder operative Anforderungen nicht warten können.

Themenseite: IT-Outsourcing für den Mittelstand.

Unternehmen mit konkretem Delivery-Druck

Wenn Backlogs wachsen, spezialisierte Kompetenz fehlt oder ein Projekttermin gefährdet ist und kurzfristig ein klar strukturiertes Setup benötigt wird.

Aktueller Fokus

Delvera fokussiert in der aktuellen Phase auf Mittelstand, Industrie und IT-Dienstleister außerhalb stark regulierter Branchen wie Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen, Behörden und KRITIS-Sektoren. Für diese Bereiche bauen wir gezielt in einer späteren Phase auf.

Welche fachlichen Schwerpunkte kann Delvera projektbezogen einordnen?

Delvera prüft projektbezogen passende Engineering- und Consulting-Setups aus aktiven Nearshore- und Offshore-Partnerschaften. Welche fachlichen Schwerpunkte kurzfristig realistisch geprüft werden können, hängt vom Projektbedarf, der notwendigen Erfahrung, dem Standortmodell und der aktuellen Verfügbarkeit ab.

Software und Plattform

Backend, Fullstack, Frontend, QA und Test Automation, DevOps, Cloud Engineering

Data und AI

Data Engineering, Automatisierung, AI/ML

Business Applications und Delivery

ServiceNow, Salesforce, SAP-nahe Themen, technische Lead-Rollen, Delivery-Koordination und ausgewählte Projektsteuerungsrollen, UX/UI

FAQ

Häufige Fragen

Wann ist zusätzliche externe Projektkapazität sinnvoll?

Wenn Projekte, Roadmaps oder Kundenanforderungen nicht auf den Abschluss eines Recruiting-Prozesses warten können und intern kurzfristig fachliche Kompetenz oder Kapazität fehlt.

Wie schnell kann ein Projektstart realistisch sein?

Die konkrete Startzeit hängt davon ab, wie klar Projektumfang, Anforderungen, Zugänge, Standortmodell und Verfügbarkeit bereits eingeordnet sind. Für vollständige Setups mit Vertrags- und Startvorbereitung ist häufig ein Zeitraum von vier bis sechs Wochen nach Vertragsabschluss realistisch.

Mit wem schließe ich den Vertrag?

Vertragspartner ist die Delvera GmbH in München. Der konkrete Vertragsrahmen für Ihr Projekt, einschließlich Leistungsbeschreibung, Datenschutzvereinbarung und Verantwortlichkeiten, wird im Erstgespräch eingeordnet und vor Start ausformuliert.

Welche fachlichen Schwerpunkte kann Delvera prüfen?

Delvera prüft unter anderem Engineering-, QA-, DevOps-, Cloud-, Data- und ausgewählte Consulting-Setups, zum Beispiel ServiceNow, Salesforce oder SAP-nahe Themen. Die konkrete Möglichkeit hängt immer vom jeweiligen Projektbedarf ab.

Wie wird der Budgetrahmen eingeordnet?

Der Budgetrahmen hängt von Projektumfang, fachlicher Seniorität, Standortmodell, Laufzeit, Kommunikationsbedarf und Verfügbarkeit ab. Diese Faktoren werden im ersten Gespräch gemeinsam eingeordnet.

Was passiert, wenn Qualität oder Kommunikation nicht passen?

Wenn Qualität oder Kommunikation nicht passen, klärt Delvera gemeinsam mit Ihnen und dem Partnernetzwerk die Ursache, vereinbart die nächsten Schritte und prüft, ob Rollen, Kommunikation oder das Setup angepasst werden müssen. Eskalation läuft über einen deutschen Ansprechpartner.

Bleibt internes Recruiting trotzdem sinnvoll?

Ja. Für langfristige Kernrollen und nachhaltigen Wissensaufbau kann internes Recruiting die richtige Entscheidung sein. Zusätzliche Projektkapazität ist vor allem dann sinnvoll, wenn Projekte kurzfristig lieferfähig bleiben müssen.

Warum startet Delvera mit dem Projektbedarf statt mit einzelnen Profilen?

Delvera startet nicht mit einzelnen Profilen, sondern mit dem konkreten Projektbedarf. Wir ordnen Anforderungen, fachliche Seniorität, Standortmodell, Kommunikationsbedarf, Budgetrahmen, Verfügbarkeit und Startzeitpunkt ein. Anschließend koordinieren wir ein passendes Projektsetup mit der Delvera GmbH als Vertragspartner.

Projektlücke strukturiert einordnen

Sie haben eine konkrete Projektlücke, einen wachsenden Backlog oder einen festen Projekttermin?

In einem 30-minütigen Gespräch prüfen wir gemeinsam, welches Projektsetup sinnvoll sein kann, welches Standortmodell passt, welcher Budgetrahmen realistisch ist und welcher Startzeitpunkt möglich wäre.

Unverbindlich. Klar eingeordnet. Ein Ansprechpartner in Deutschland.

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